Über mich

Hier findet Ihr weitere Informationen über meinen Werdegang und meine prägendsten Erfahrungen.

Vor 27 Jahren erblickte ich als zweiter Sohn einer Weitersburgerin und eines Vallerers in Koblenz das Licht der Welt. Seither bin ich mit meinem älteren Bruder Pascal in Mülhofen aufgewachsen, besuchte die Bodelschwingh Grundschule und wechselte anschließend auf das Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf. 2014 schloss ich die Schulzeit mit dem Abitur ab.

Verwaltung von der Pike auf gelernt

Mit Beendigung meiner Schullaufbahn stieg ich 2014 als Anwärter für den gehobenen Dienst bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz voll ins Berufsleben ein. Bis dato hatte ich nebenher lediglich in den Ferien als Aushilfskraft gejobbt. Im Rahmen des dualen Studiums, das im theoretischen Teil an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen stattfand, erwarb ich nicht nur den Abschluss Bachelor of Arts, Handlungsfeld Allgemeine Verwaltung. Vielmehr wurde ich mit einem Werkzeugkoffer ausgestattet, um als Verwaltungsbeamter vielseitig eingesetzt werden zu können. Zahlreiche Abteilungen konnte ich im Rahmen der obligatorischen Fachpraktika durchlaufen und wichtige Erfahrungen und Einblicke gewinnen, wie auch ein Netzwerk aufbauen. Schließlich wurde ich Sachbearbeiter auf dem Sozialamt, im Bereich der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Einer Tätigkeit, bei der ich mit vielen verschiedenen persönlichen Lebenslagen der Mitbürgerinnen und Mitbürger konfrontiert wurde. Dadurch wurde mein Blick auf inklusive Maßnahmen deutlich geschärft.

Wechsel in die Bundesverwaltung

Nach ca. 2,5 Jahren wollte ich mich beruflich verändern und einen komplett anderen Verwaltungsbereich kennenlernen. So wechselte ich 2019 in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung und bin dort seither im Bekleidungswesen der Bundeswehr im Ressort Finanzen und Controlling tätig. Und tatsächlich kam diese Veränderung einem Sprung in eine andere Welt gleich, denn insbesondere die bundeswehrspezifischen Eigenheiten, kamen in der Kommunalverwaltung nicht auf.

Vereinsleben und Vorstandsarbeit

Von meinen Eltern wurden mir von klein auf nicht nur Grundwerte wie Pünktlichkeit, Ordnung und Etikette anerzogen, ebenso wurde Wert auf die sportliche Betätigung im Verein gelegt. So ließ ich mich bei der Turnerschaft Bendorf für den Handball begeistern und durchlief dort alle Jugenden, bis ich in den Seniorenbereich wechselte und dort seitdem vornehmlich in der 2. Mannschaft spiele. Mit 15 Jahren wurde ich bei den Heimspielen der 1. Mannschaft Hallensprecher und übernahm damit erstmals Verantwortung im Verein. Dabei sollte es nicht bleiben. Mit 19 Jahren wurde ich Schriftführer der Turnerschaft, mit 20 Jahren wurde ich in den Vorstand der Karnevalsgesellschaft Mülhofen gewählt und weitere Vorstandstätigkeiten und Einsätze folgten (vgl. Vorstandstätigkeiten).  Insbesondere aufgrund meines engagierten, vielseitigen Engagements wurde ich 2021 mit dem Ehrenamtsförderpreis der Sportjugend Rheinland ausgezeichnet.

Vollblutkarnevalist

Eine große Leidenschaft von mir ist die 5. Jahreszeit. Bereits als kleiner Panz war ich im Karneval aktiv und lief z.B. in der Fußgruppe meiner Mutter im Straßenkarneval in Weitersburg mit. 2010 stieg ich auf der Mülhofener Kappensitzung erstmals in einem Zwiegespräch in die Bütt. Und daraus ergab sich ein längerfristiges Arrangement. 2013 trat ich erstmals auf der Weitersburger Möhnensitzung, ebenfalls im Zwiegespräch auf und 2015 folgte auch die Premiere auf der Bemoostenbühne in Vallendar. Zusätzlich zu den alljährlichen Büttenreden tanze ich seit 2017 beim Weitersburger Männerballett „Rippendales“ mit.

Weg in die SPD und Gremienarbeit

Da ich die Grundwerte der Sozialdemokratie schon längere Zeit lebte und mich aktiv einbringen wollte, trat ich 2014 aus Überzeugung in die SPD ein. Insbesondere die im Rahmen des Studiums erlernten Zusammenhänge von Politik und Verwaltungsarbeit waren dabei ausschlagend. Relativ flott nach Parteieintritt wurde ich auch in die Vorstände des Ortsvereins wie auch des Stadtverbands der Bendorfer SPD gewählt. 2017 schnupperte ich erstmals Morgenluft in der aktiven Gremienarbeit (Bauausschuss, Werkausschuss, Jugend- u. Sportausschuss).

2019 folgte im Rahmen der Kommunalwahl der direkte Einzug in den Bendorfer Stadtrat, in dem ich seither für die SPD-Ratsfraktion die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erledige. Zudem bin ich als Vereinsmensch insbesondere Ansprechpartner für die Vereine wie auch für die Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Stadtteil Mülhofen. Die Neugründung des Juso Stadtverbands Bendorf 2021 hatte ich ebenfalls initiiert.

Großprojekt „Ponderosa 2.0“

An Karsamstag 2020 startete der Vorstand der Turnerschaft Bendorf ein riesiges Projekt, an dem ich als Geschäftsführer ganz vorne mit beteiligt war. Das ehemalige städtische Freizeitzentrum in Bendorf-Stromberg wurde vom Verein erworben und die Kernsanierung des seit 2010 weitestgehend ungenutzten und verfallenen Objekts eingeleitet. Immer im Rahmen des Zulässigen wurde fast täglich geschraubt, gebohrt, gestemmt, gestrichen und geschuftet. Bei ca. 250 qm umbauten Raum und insgesamt knapp 3000 qm Grundfläche hatte sich einiges an Arbeit angesammelt. So musste ich in meinem handwerklichen Können deutlich über mich hinauswachsen, aber zugleich auch weitere Vereinsmitglieder und Gönner zur Mitarbeit motivieren und vor allem die Finanzen im Blick behalten. Tausende Arbeitsstunden und unermüdlicher Einsatz aller Beteiligten haben ein hervorragendes Ergebnis erzielt, ein Schmuckstück im Wald.

Ehrenamtspreisträger

Im Jahr 2021 erhielt ich den Ehrenamtsförderpreis der Sportjugend Rheinland für mein Engagement bei der Turnerschaft Bendorf als Spieler, Zeitnehmer, Schiedsrichter, Vorstandsmitglied und als Pressesprecher. Eine hohe regionale Auszeichnung für Jugendliche, die das soziale Leben in der Heimat prägen.

Vorstandstätigkeiten