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SPD-VG Vallendar: Humanitäre Hilfe made in Vallendar!

Bürgermeisterkandidat Dominik Pretz zu Besuch beim „Minenwolf“.

Leider ist es aktueller denn je. Russland verlegt im Ukrainekrieg verbotene Tretminen und gefährdet damit viele Menschenleben. Und auch darüber hinaus gibt es noch unzählige Landminen, die in den Krisenregionen der Welt verstreut sind. Zwischen 7.000 und 8.000 Menschen sterben laut Landminenmonitor jährlich durch Landminen. Dabei müsste das gar nicht so sein. Dominik Pretz, SPD-Bürgermeisterkandidat in der VG Vallendar, war kürzlich zu Besuch bei Heinz Rath in Vallendar. Er gilt als der Erfinder des Landminen-Räumfahrzeugs „Minenwolf“. Mit dem von ihm weiterentwickelten Räumfahrzeug können großflächig und sicher Minen entschärft werden. Mit einem Expertenteam im Rentneralter, in Kooperation mit drei Absolventen der WHU in Vallendar und mit politischer Unterstützung u.a. von Dieter Klöckner, konnte die Erfindung auch tatsächlich gebaut, getestet und genutzt werden. Dank dem Einsatz des Minenwolfs wurde Ruanda zum ersten minenfreien Land erklärt. Dominik Pretz stellte nach dem Termin fest: „Der Minenwolf ist ein wichtiger Baustein in der humanitären Hilfe. Denn er rettet Leben! Und dieses Erfolgsmodell wurde erst durch Bürger der Stadt Vallendar möglich. Mit dem Elan und Erfindergeist aus Vallendar, mit dem wirtschaftlichen Netzwerk aus Vallendar, wie aber auch mit dem politischen Netzwerk, dass durch einen Vallendarer Bürger gewoben wurde. Ein Paradebeispiel für erfolgreiches Netzwerken. Hoffentlich kommt der Minenwolf auch schnell in der Ukraine zum Einsatz, um weitere Opfer zu vermeiden!“ Heinz Rath berichtete, dass es bereits Gespräche zum Einsatz im Ukrainekrieg gebe, dafür müssten aber die Kampfhandlungen erstmal eingestellt werden. Bis zu 25.000 Quadratmeter könnten laut Rath täglich mit der 8 Tonnen schweren Gerätschaft entmint werden. Dies funktioniere mit einer speziellen Kombination zweier Technologien, der Schlegel- und Frästechnik. Und diese Gerätschaften werden mittlerweile komplett ferngesteuert, so dass das Risiko auf ein absolutes Minimum zurückgefahren wurde. Ein Handentminer, der unter absoluter Lebensgefahr agiert, schaffe maximal 6 Quadratmeter am Tag und müsse sich mühsam voran arbeiten. Bürgermeisterkandidat Pretz fasste abschließend zusammen: „Wenn man alleine die Gefahren einer händischen Minenräumung bedenkt, dann müssen wir die Errungenschaft, die Heinz Rath auf den Weg gebracht hat, umso höher bewerten. Rheinland-Pfalz ist ein Erfinderland. Und hierzu zählt neben dem Mainzer Johannes Guttenberg, eben auch Heinz Rath aus Vallendar. Zumal es ja nur eine von vielen Erfindungen war.“